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<pre>Bremen hingegen steht bei drei Siegen in der Fremde, das entspricht gerade einmal einem Fünftel. Zuletzt wurde auswärts in vier Begegnungen ein einziges Mal gepunktet, und das auch nur einfach.  <p> Stattdessen betont der Ungar: „Ob wir Fünfter, Sechster oder Siebter werden: Diese Saison ist eine gute Saison. Wir bestätigen damit, dass die vergangene kein Ausrutscher war.“  <p>  Eine neuerliche Trainer-Diskussion wird es in Bremen aber nicht geben. Noch nicht. Gegen den HSV sollte nicht verloren werden, auch wenn Baumann betont: „Zweifel haben wir nicht. Wir bewahren die Ruhe. Aber wir sprechen knallhart die Sachen an, die nicht funktionieren.“ <p> Mit der folglich nicht ganz unverdienten Niederlage hatte der Klub schon die zweite Möglichkeit binnen weniger Tage verpasst, die gute Saison dann im Mai auch einer angemessenen Krönung zuzuführen: Unmittelbar zuvor wurde vom Hamburger SV bereits das Aus im DFB-Pokal besiegelt. <p>  Die Erwartung an einen weiteren launigen Abend wird dabei nicht zuletzt auch von den sich jeweils ansehnlich gestaltenden Formkurven gestützt.  </pre>


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<pre>Die jüngste 2:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen war die vierte in den vergangenen sechs Bundesligaspielen, weswegen die Trainerdebatte auf Schalke einmal mehr in den Vordergrund rückt.  <p> Auch beim jüngsten 0:0 gegen den Vizemeister aus Wolfsburg schrammte der FCA nur knapp an seinem dritten Liga-Sieg vorbei; zuvor hatte die Mannschaft auch schon gegen Bilbao, Alkmaar, Mainz und Bremen einen ausgesprochen ordentlichen Eindruck hinterlassen.  <p>  Infolge der niederschmetternden 0:3-Pleite, die es für den Rekordmeister zur Wochenmitte bei Champions League-Gruppengegner Paris St. Germain setzte, wurde der italienische Starcoach am Donnerstagvormittag beurlaubt. <p> Allerdings hat auch nur der HSV in der zweiten Saisonhälfte eine geringere Torausbeute als die Herthaner. Während die Berliner lediglich vier Mal ins gegnerische Gehäuse trafen, schafften die Rothosen dieses Kunststück gar nur drei Mal. <p>  Gewohnheit waren für den Ã–sterreicher bislang auch Pleiten gegen den FC Bayern München. Dreimal sahen sich Stöger und der FC seit der Bundesligarückkehr im Vorjahr mit dem Ligaprimus konfrontiert, dreimal zogen sie am Ende den Kürzeren (Gesamtscore: 1-10).  </pre> 


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<pre> RB Leipzig patzt in dieser Spielzeit etwas häufiger als gedacht, wenn etwas schiefgeht, dann aber tatsächlich nur in der Fremde. Auftritte im eigenen Stadion, die meistern die Bullen nahezu unfallfrei.  <p> Ganz anders erwarte ich hingegen das Match zwischen Leverkusen und Dortmund. Es ist der absolute Kracher der Runde, die Werkself trifft in der Bundesliga in wirklich jedem Spiel mindestens doppelt.  <p>  Die Werkself konnte am vergangenen Wochenende den Erfolgslauf von Borussia Mönchengladbach stoppen und schoss die „Fohlen“ mit 5:0 ab. Das war der höchste Sieg in der Bundesliga unter Roger Schmidt. Die Ingolstädter mussten sich nach einer guten Leistung dem FC Bayern mit 0:2 geschlagen geben. <p>  Weil die Gäste ihre anfänglichen Hochkaräter jedoch nicht nutzten, wurden die zunächst noch spürbar mitgenommen wirkenden Westfalen nicht gänzlich ausgeknockt — ein Versäumnis, welches sich gegen ein Team der Marke Dortmund fast immer bitter rächen muss. <p>  Den ehemaligen Augsburg-Kapitän zog es kurz vor Saisonbeginn zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg.  </pre>


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<pre> Das Team von der Weser ist jedoch seit sieben Spielen im Olympiastadion ungeschlagen, Dardai konnte kein einziges Spiel gegen Bremen gewinnen (5U, 3N) und Werder profitiert in schlechten Spielen vom besseren Angriff (43 Tore) als Hertha (33). Das spricht dafür, dass die Gäste zumindest nicht in Berlin verlieren.  <p> Wir gehen daher davon aus, dass Leipzig beste Chancen besitzt, den Einzug in den Europapokal mit einem Sieg in Berlin perfekt zu machen.   <p> Video: Mit dem 1:0 in Köln konnte die Alte Dame endlich den ersten Sieg 2016 einfahren. Hertha-Coach Pal Dardai zeigt sich zuversichtlich, dass im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nachgelegt werden kann. (Quelle: YouTube/Hertha BSC) <p>  Da es in Bremen jedoch nichts mit dem möglichen Ausgleichstreffer wurde, macht sich für Hannover mittlerweile schon eine etwas größere Wende erforderlich. Dass fünf der letzten sieben Pflichtspiele verloren gingen, deutet auf eine zunehmend besorgniserregende Entwicklung hin.  <p> Lediglich aufgrund der weniger schlechten Tordifferenz sind die Ingolstädter nicht Tabellenletzter. Der punktegleiche HSV hat nur zwei Tore erzielt, die Schanzer immerhin sieben. Der Abstand zum rettenden Ufer ist mit fünf Punkten allerdings bereits relativ groß, der Relegationsplatz ist vier Zähler entfernt.  </pre>


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<pre> Abheben wollen die Schanzer deswegen aber noch lange nicht. Im Gegenteil, vor dem Heimspiel am Dienstagabend gegen den HSV sind die Ingolstädter um Bodenhaftung bemüht. So auch Präsident Peter Jackwerth, der den jüngsten Erfolg höheren Zielen unterordnet: „Dieser Rekord ist nur etwas wert, wenn wir am Ende der Saison 40 Punkte auf dem Konto haben.“  <p> Thomas Delaney, Florian Kainz und Thomas Bauer sind nun vermehrt mit Defensiv-Aufgaben vertraut und noch dazu fällt Mittelfeld-Regisseur Zlatko Junuzovic, der letzte Saison vier Treffer erzielte, wegen Achillessehnen-Probleme weiterhin aus.  <p>  Auch nach mittlerweile zwölf kassierten Saison-Niederlagen kann die Berliner Hertha weiterhin vom allgemeinen Desinteresse an der Europa League profitieren. Vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg wird die Alte Dame noch immer auf dem fünften Tabellenplatz geführt. <p>  Dass es mir da ein wenig besser ergeht, habe ich in erster Linie meiner erfolgreichen Favoriten-Kombi zum 3Spieltag zu verdanken.  <p> Obwohl der Vizemeister auch weiterhin nur den achten Tabellenplatz einnimmt, richtet sich der Blick daher unweigerlich wieder nach oben. Saisonziel der „Wölfe“ war und ist schließlich einzig und allein ein Champions League-Startplatz.  </pre>


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